Shopware Conversion Optimierung im Checkout Mehr Umsatz durch einen optimierten Checkout-Prozess bei Shopware 5

18.10.2017
Shopware 5

Shop-Betreiber müssen versuchen den Checkout so zu gestalten, dass er für den Kunden so schnell und einfach wie möglich zu durchlaufen ist. Denn das schlimmste ist, wenn der Kunde gerade an dieser entscheidenen Stelle den Shop frustriert verlässt.

Doch wie kann der Checkout für Shopware verbessert werden? Shopware als moderne Shop-Software sollte doch bereits alle neuen Methoden dafür mitbringen? Das stimmt leider nur zum Teil. In diesem Blog-Artikel möchte ich Ihnen Anregungen geben, wie der Checkout-Prozess bei Shopware verbessert und vereinfacht werden kann. Welche Shopware-Plugins dafür nötig sind, oder welche Anpassungen am Template empfehlenswert wären.

Bei allen Vorschlägen dürfen Sie eines nicht vergessen: Ist die gewünschte Anpassung notwendig, um die Wünsche und Befürfnisse der Zielgruppe zu erfüllen.

Sie geben viel Geld für Traffic und Werbung aus?

Sie sollten sich an dieser Stelle mal einen der wichtigsten Teile Ihres Shops ansehen: Den Checkout. Wenn der Checkout perfekt auf die Zielgruppe abgestimmt ist, werden weniger Kunden den Checkout-Prozess verlassen - und Sie machen mehr Umsatz. Das bedeutet, dass Sie mehr Umsatz machen ohne mehr Geld für teuren Traffic auszugeben.

Der Shopware 5 Kaufprozess

Shopware Checkout Prozess

Beim Kaufprozess unter Shopware 5 werden bereits viele Anforderungen eines modernen Checkout-Prozesses erfüllt:

  • Tunnel-Wirkung: Das Menü und viele Elemente aus Kopf- und Fußbereich werden ausgeblendet, damit sich der Kunde fokussieren kann.
  • "Schritt-Für-Schritt" Checkout: Der Kunde sieht an der Nummerierung, an welchem Schritt im Checkout er sich gerade befindet.
  • Kunden-Support/Beratung: Dem Kunden wird im Checkout mitgeteilt, dass er sich bei Fragen direkt an den Shop-Betreiber wenden kann. Dafür wird z.B. die Telefon-Nummer im Kopf-Bereich eingeblendet.
  • "Call-To-Action"-Elemente: Der Kunde kann sich einfach per "CTA"-Button von einem zum nächsten Checkout-Schritt bewegen. Diese Buttons sind farblich hervorgehoben und teilweise Anfang und am Ende der Seite integriert. Auch andere Buttons sind als solche gekennzeichnet. So wird der Kunde einwandfrei durch den Prozess bis zum Abschluss geführt.

Shopware Onepage-Checkout

Shopware Onepage Checkout

Beim Onepage-Checkout von Shopware werden alle Schritte des Checkouts sofort dem Kunden preisgegeben. Der Schritt, bei dem sich der Kunde im Moment befindet, wird deutlich sichtbar hervorgehoben - alle anderen Schritte werden ausgegraut daneben dargestellt.

Für Shop-Betreiber scheint der Onepage-Checkout übersichtlich und selbsterklärend zu wirken. Deshalb haben sich bereits viele Shop-Betreiber für die Integration des Onepage-Checkouts für Shopware entschieden. Doch hierbei wurde die Kundensicht total vergessen. Viele Kunden sind überfordert mit der Menge an Informationen bzw. Elemente auf der Seite. Der überlagerte Checkout schreckt viele Zielgruppen ab, welche dann natürlich den Checkout-Prozess verlassen und NICHT kaufen.

Facebook-Login und Google-Login im Checkout

Facebook Google Login

Ein großteiler aller Online-Shopper sind in sozialen Medien vertreten. Dort haben die Kunden bereits persönliche Daten wie Post-Adresse, Email-Adresse sowie Telefon-Nummer etc. hinterlegt. Um Zeit zu sparen, kann der Kunde mit wenigen Mausklicks die Daten von Facebook oder Google in Ihren Shop transferieren. Dazu muss nur das Einverständnis über die jeweilige Plattform gegeben werden, welche sich nahtlos in den Shop integrieren lässt.

Gerade für Online-Shops mit einer Zielgruppe < 40 Jahren, ist Login über z.B. Facebook oder Google eine Pflicht. Nach der Integration sollten Sie die Zahlen beobachten. Social-Media-Logos bekommen im Checkout viel Aufmerksamkeit und könnten ablenken, das sollten Sie natürlich vermeiden.

Warenkorb Produkte speichern

Es ist ärgerlich für den Kunden, wenn er sich alle gewünschten Artikel im Warenkorb zusammenstellt und diese nach einer kurzen Zeit nicht mehr im Warenkorb verfügbar sind. Ebenso sollten im Warenkorb gespeicherte Artikel auch nach dem Login bzw. dem Logout gespeichert bleiben.

Wie lange die Artikel im Warenkorb gespeichert bleiben, hängt in erster Linie von Ihrere Webserver-Konfiguration ab. Zusätzlich gibt es ein schönes Shopware-Plugin, welches die Artikel dauerhaft in einem Cookie im Warenkorb speichert. So kommen Ihre Kunden gerne wieder in Ihren Warenkorb zurück und sind nicht frustriert, dass alle Artikel aus dem Warenkorb verschwunden sind.

Paypal Express Checkout oder Amazon Pay Express Checkout

Shopware Express Checkout

Die beiden weit verbreiteten Zahlungsdienstleister Paypal, Amazon Pay oder Klarna bieten Möglichkeiten für einen Express-Kauf an. Der Express-Checkout wird angeboten, wenn der Kunde dazu aufgefordert wird ein Kunden-Konto bei Ihnen anzulegen. Die meisten Online-Shopper haben bereits ein Kundenkonto bei einem Zahldienstleister. Deshalb ist der Express-Kauf eine zeitersparnis und wird gerade von erfahrenen Online-Shoppern bevorzugt verwendet.

Der Shopware-Checkout besteht aus 3 Schritten + Zahlung - wenn ein Zahlungsanbieter ausgewählt wird. Beim Express-Checkout wird dieser Vorgang auf einen Schritt + Zahlung verkürzt. Das spart dem Kunden Zeit und alle Informationen wie Post-Adresse, Email-Adresse, etc. werden automatisch vom Zahlungsanbieter an Ihren Shop übertragen.

Shopware "Conversion-Checkout"

In unseren Checkout-Analysen kam deutlich hervor, dass eine hohe Anzahl an potentiellen Käufern den Kaufprozess auf der Login/Registrierungs-Seite verlässt. Deshalb haben wir exklusiv für Shopware den Shopware Conversion-Checkout entwickelt. Der Kunde hat, entgegen der standard Shopware 5 Funtionalität, zuerst die Möglichkeit sich

  • als bestehender Kunde einzuloggen
  • als Gast einzuloggen
  • oder ein neues Kundenkonto zu eröffnen.

Bei der Registrierungs-Seite wird zudem darauf geachtet, dass die Formularfelder nicht alle untereinander stehen, die Seite so unnötig verlängt wird, und somit der "CTA"-Button zum nächsten Schritt sich nicht im sichtbaren Bereich "Above the Fold" befindet. Der Kauf-Abbruch führte bei ALLEN Shops, bei denen wir unser Shopware Conversion-Plugin installiert haben, zu einer Verringung der Kauf-Abbruch-Rate um mind. 20%.

Sie können unser Shopware Conversion Checkout Plugin leider noch nicht im Shopware Plugin-Store erwerben. Nehmen Sie bei Interesse Kontakt mit uns auf.

Fazit: Conversion Optimierung ist ein MUSS

Viele der aufgezeigten Maßnahmen der Conversion-Optimierung werden spürbaren Einfluss auf Ihren Shop haben. Und das nicht nur positiv für Ihre Kunden: Auch die Suchmaschine achtet immer mehr auf sogenannte "User-Signals". Welches Signal sendet Ihr Shop, wenn viele Besucher den Kauf im Checkout abbrechen? Stärken Sie Ihren Shopware Shop nachhaltig, machen Sie mehr Umsatz, und Sie sind gleichzeitig auch erfolgreicher bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO).

Haben Sie weitere Fragen zu dem Online-Shop-System Shopware oder speziell Shopware 5? Fragen Sie uns! Wir sind Ihre zertifizierte Shopware Agentur südlich von München.

Michael Loy

Der Autor

Michael Loy ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter der Internetagentur LOY GmbH.

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